AUFZUCHT & PRÄGUNG

die ersten acht Wochen im Leben eines Hundes sind sehr entscheidend und ich bemühe mich, meinen Welpen den allerbesten Start ins Leben zu bieten und sie bestmöglich auf alles vorzubereiten, was ihnen später begegnen wird!

Aufzucht

GEBURT - so wenig wie möglich - so viel wie nötig ... helfe ich der Hündin bei der Geburt. Ich bin durchgehend dabei und wiege die Welpen nach der Geburt

WOCHE 1 - die Wurfkiste steht in einem abgetrennten Bereich im Wohnzimmer. Zugang haben nur die Mutterhündin und ich. In der Wurfkiste liegen 1-2 Wärmekissen, welche gerne von den Welpen aufgesucht werden. Ich biete 24-Stunden-rundum-Betreuung und schlafe bei den Welpen. Die Welpen werden täglich gewogen

WOCHE 2 & 3 - Augen und Ohren öffnen sich. Ab Ende der dritten Woche (manchmal ab Beginn der vierten) füttere ich zu und öffne die Wurfkiste zum Auslauf hin. Die erste Entwurmung steht an. Ich wiege auch jetzt noch täglich zur Kontrolle

WOCHE 4 & 5 - erster Besuch wird empfangen und es zeigen sich nun deutlicher Charakterunterschiede. Die Welt der Welpen wird dosiert um Eindrücke und Erlebnisse erweitert. Die zweite Wurmkur steht an. Ich wiege alle drei Tage.

WOCHE 6 bis 9 - die Welpen ziehen ins Outddor-Welpengehege um und lernen "die Welt" kennen. Die Welpen werden weiterhin alle 14 Tage entwurmt und nun auch das erste mal mit acht Wochen geimpft. Ich wiege wöchentlich. Mit acht Wochen dürfen die ersten Welpen ausziehen.

 

FÜTTERUNG - als Tierheilpraktikerin bin ich überzeugter "Barfer" und meine Welpen werden natürlich auch roh ernährt. Für die neuen Besitzer gibt es Futter für die erste Woche, einen Barfplan und viele Informationen zu dieser Art der Fütterung. Auf Wunsch hin füttere ich dem einzelnen Welpen auch anderes Futter, welches vom Käufer zur Verfügung gestellt wird - wenn auch nur sehr ungern


PRÄGUNG

Allgemeine Alltagsprägung:

 

Frühstimulation bei den wenige Tage alten Welpen

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verschiedene Untergründe im Welpenauslauf - Bällchenbad & Welpenpool

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"offener" Bereich - die Welpen haben jederzeit Zugang zur Rasenfläche - dies erleichtert den neuen Haltern die Reinheitserziehung

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Welpenruf - zum Füttern pfeiffe ich mit einer Hundepfeiffe - die Welpen werden auch nach Abgabe zuverlässig auf diesen Pfiff kommen, so sind sie von Anfang an abrufbar

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Alle Hunde meines Rudels dürfen zu den Welpen - diese lernen schnell eine natürliche Rudelstruktur und individuelle Kommunikation | 

Besuchszeiten - ab der vierten Woche erhalten meine Welpen Besuch von verschiedenen Menschen, auch mal mit "Verkleidung" und "Hilfsmitteln" - auch von Kindern

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Alltagsgeräusche - gerade Border Collies neigen zur Geräuschempfindlichkeit. Um dem Vorzubeugen, wachsen die Welpen in zeitweisem "Krach" auf. Hierzu gehören auch das Radio, der Staubsauger, der Fernseher, Töpfeklappern, Rasenmäher, Hundebellen, etc

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Für die Prägung spielt natürlich auch die spätere "Aufgabe" der Welpen eine große Rolle - meine Nachzuchten sollen ihre Passion in verschiedenen Hundesportarten finden - daher präge ich hierfür intensiv vor.

Hier ein kleiner Einblick in diese spezifische Prägung:

 

Körpergefühl - im Welpenbereich finden sich wechselnde Spielgeräte, um Gleichgewicht, Koordination und Ballance zu üben.

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Bindung - die Welpen lernen bereits bei mir, dass es sich lohnt, mit dem Menschen zusammenzuarbeiten und dass es auch Futter nicht zwingend "umsonst" gibt. 

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Boxentraining - um einen stressfreien Alltag und einen entspannten Turnierhund zu prägen, beginne ich bereits ab der fünften Woche mit positivem Boxentraining. Der Welpe lernt die Box als seinen Rückzugsort kennen und wird über Futter an diese gewöhnt.

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Spielzeug & Trieb - ich spiele mit den Welpen. Einzeln und in der Gruppe. Mit weichen Fleecezergeln. Hierbei achte ich auf Fokus und einen guten Griff. Die Welpen lernen den Menschen als bevorzugten Spielpartner kennen und entwickeln so schon spielzeugtrieb.

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Selbstsicherheit - ich stelle den Welpen kleine Herausforderungen, die sie alleine oder mit Hilfe des Menschen meistern sollen. Jeder Erfolg trägt zur Wesensstärke bei

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Frustrationstolleranz - ist lernbar! In angemessenem Rahmen lernen die Welpen durch die Hündin und auch durch mich, unangenehme Dinge auszuhalten und sich hiervon nicht verunsichern zu lassen. 

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Ausgeglichenheit - neben all der Aufregung und aktiven Prägung setze ich Ruhezeiten und achte darauf, dass die Welpen auch ablenkungsfreie Phasen haben, in denen sie entspannen und schlafen können. Die Welpen lernen, selber zur Ruhe zu kommen.